Zu einzelnen Sternen /Sternbildern

 

 


die Skidi-Pawnee, die beim definitiven Weltende zurückzukehren gedenken zu dem "Südstern, zu dem wir gehören"; der Südstern der Pawnee ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Antares, alpha Scorpii.

Es ist auch nützlich, zu wissen, daß Aldebaran, alpha Tauri für "Tattooing" steht: Tätowieren ist eine markante Station am Wege von polynesischen Helden, besonders betont bei Tama-nui-a-raki, dem großen Sohn von Rangi, und zwar beim Übertritt in das Jenseits…

Sahagun (Florentine Codex 7, 60 f.) im Kapitel 3 Angaben über "the stars called Castor and Pollux": "They (nämlich die Azteken) name these stars mamalhuaztli, and by the same name they call the sticks with which they drill a fire, because it seemeth to them that they somewhat resemble (the stars) and that from them there came to them this manner of producing fire. From this it was customary that the men make certain burns on the wrist in honor of those stars.

Kamohoula states that melemele is 'male' and the neighbouring Polapola a 'female' star. Melemele is the name for Antares among the Pukapukans.

Mere is the Tuamotuan name for Antares according to Fariua, but Paea pointed Mere out to Emory as Spica and called attention to the manner in which its color changed from red to white, an effect of atmospheric instability when seen near the horizon. In Mangaia Mere is the name for Sirius. In the Society Islands Mere stands for Orion's Belt and also appears in such compound terms as Taurua-nui-o-Mere, Beteigeuze (a-Orionis), Rua-o-Mere, Capricorn, and Te Uru-meremere which was identified with the whole of Orion. I have shown in the first chapter that Uru-meremere cannot be Orion, but is probably Venus as evening star, since it served as guide to the Hawaiian Islands.

im Allgemeinen ist Atutahi, auch Aotahi, der Canopus.

der Rigveda spricht von Gandharvo apsu als Omphalos von Yama: darauf reimt sich eigentlich nur Eridu/Canopus.

Aus Wikipedia zu Beteigeuze:
Aufgrund der mit dem bloßen Auge erkennbaren roten Farbe (symbolisch für Feuer oder Blut) wurde der Stern Beteigeuze (wie auch der Planet Mars) mit dem Krieg in Verbindung gebracht. Da er der erste Stern des Orion ist, der über dem Horizont erscheint, wurde er in der Antike auch der "Ankündiger" genannt.

Aber genau so, wie man die nördlichen Circumpolarsterne, insonderheit die Wagensterne, in die Ekliptik hineinprojiziert hat, so hat man den äußersten Süden ebenfalls in die Ekliptik projiziert.

Eridu (pi nârâti, d.i. Mund der Ströme), the place of (determining) fates" ist mulNUNki Canopus, alpha Carinae am Steuerruder der Argo und repräsentiert den himmlischen Südpol; dass auf jeden Fall ein Teil der Argo gemeint ist.

Dass Fixsterne (und dann auch jeder Grad des Zodiak) einen planetarischen "Charakter" haben, findet sich ja noch höchst lebendig in Ptolemaios Tetrabiblos und bei allen späteren Astrologen, im Liber Hermetis Trismegisti usw.usf. Aber weil Planeten nicht in die Schublade "Mythologie und Religion" gehören sollen, begnügt man sich mit der schlichten Erwähnung, bzw. nur der Erwägung des Tierkreisbildes Gemini, wenn vom Gilgamesh Epos die Rede ist oder von Genesis 49.

Nun wissen wir ja, dass Eridu/mulNUNki der Canopus ist, pi narati, der Zusammenfluß der Ströme, wo die abgelaufenen Weltperioden "zusammenfließen" - in "Great-Havaiki-the-unattainable", das vor aller Zeit war, und später bleiben wird, und von wannen man die me, die Maße holt, um die einander ablösenden Welten "ins rechte Lot zu bringen. So nimmt es auch nicht Wunder, dass im Fezzan der Canopus anerkannt wird als "l'etoile primordiale Sahel, identifie au premier ciel contenant les constellations a venir", und dass man eben diesen Sahel/Canopus "in der Form eines Eies darstellt, das in sich alle Dinge enthält, die geboren werden sollten", wie wir aus Viviana Paques opus "L'arbre cosmique" (Paris 1964, pp.36,47) erfahren. Noch auch nimmt es Wunder, dass Michael Scotus, sozusagen als Vorderteil der Argo, 'die ja nur ein Heck ist, eine Schildkröte anberaumt (Boll: sphaera 447): "Testudo eius (navis) est prope quasi prora navis et habet in se stellas parvas quatuor et multum obscuras, de qua testudine facta est Lyra celi." Eine Schildkröte muss nun einmal her, denn auf ihrem unbewegten Rücken findet das Amritamanthana statt, das Buttern des Milchmeeres behufs Gewinnung des Amrta, Ambrosia.

Man wird, zwecks besseren Verständnisses des Zedernwächters Humbaba/Huwawa dem Procyon durch dick und dünn nachstiefeln müssen - Merkur und den anderen Planeten natürlich auch, und das ist viel ärger - doppelt eifrig, weil, gemäß den Experten, Procyon bei den Babyloniern als Hauptstern des ansonsten äußerst lichtschwachen Cancer gegolten hat; Cancer aber ist Nangar (der Zimmermann meiner Anu-schaft, sagt Marduk im Era-Epos, und zuweilen heißt faktisch Nangar kurz und schlicht: Anu)…

So gab Bezold sein Material dem Astronomen Kopff von der Heidelberger Sternwarte, und der entschied: ŠU.GI = Perseus, und dabei ist es geblieben (vgl. vdW 13: su.gi Perseus (+ north part of Taurus?)."

Die Herren Sachverständigen werden wohl Recht haben, aber für uns werden mit dieser Gleichung neue Probleme aufgeworfen, d.h. mit dem Krummsäbel oder dem Sichelschwert. In der griechischen Sphaere besitzt der Perseus eine solche Waffe: damit schlug er der Gorgo das Haupt ab. In den Katasterismen des Eratosthenes wird zum Perseus angegeben, Hermes habe ihm Hadeskappe und Flügelschuhe ausgeliehen, (laut Aischylos). Hephaistos aber habe ihm gegeben harpen ex adamantos (Robert, S.130f.), harpen adamantinam, Hyg. II 12 formuliert: fertur etiam a Vulcano falcem accepisse ex adamante factam (Manilius V 22, Perseus cum falce). In den astrologischen Texten von Teukros und Valens, die Boll ediert hat (Sphaera 108 f.) erscheinen als Paranatellonta zum zweiten Dekan des Widders die Gorgo kai tou Perseos he harpe.

Indessen war der Michael Scotus ein überaus gelehrtes Haus, und er hat uns auch früher schon Hilfe-stellung geleistet, z.B. als er "quasi als Vorderteil der Argo" eine Schildkröte offerierte, aus welcher die Himmelsleier gemacht sei (Boll 447: "Testudo eius (navis) est prope prora navis et habet in se stellas parvas quatuor et multum obscuras, de qua testudine facta est lyra celi. Das Letztere stammt wieder aus den Germanicusscholien (p.84,1) ob das übrige ein Rest eines alten Sternbildes oder nur ein Mißverständnis und eine keck daran gehängte Erfindung des Scotus ist, mag dahingestellt bleiben". Und genau in nächster Nähe der Argo würde man jene Schildkröte ja auch suchen, auf deren Rücken das Amrtamanthana, das Buttern des Milchmeeres, ausgetragen wird.

Ob dieses Sichelschwert 'eigentlich', 'rechtens' kontinuierlich praecedieren sollte, oder ob durch schieren Zufall eine Harpe (Sichel) in der Hand des einen Zwillings war - wohl der des Herakles, Apollon: Leier - Auriga höchstselbst ein Krummschwert - mit einem "Handgriff", rittu = tau ny ypsilon Aurigae nach Kugler Erg. 53 f ., AO 6 47 8 , Rs . 6 - und der Perseus wiederum ein solches Instrument in der Hand trägt, wer könnte das entscheiden?

Es handelt sich, laut Gössmann um Cygnus und umliegende Sternbilder: Cepheus, Lacerta; + Teile von Pegasus und Andromeda (?), laut van der Waerden (JNES 8,21): Ud.ka.tuh.a = Cygnus + alpha xi, iota delta zeta Cephei. Der maulaufreißende Sturmdämon zählt zu den lumaši-und zigpu-Gestirnen repräsentiert den "Ort des Geheimnisses von Elam" und ist Fixstern-Stellvertreter für Mars, möglicher Weise auch für Jupiter (Gössmann 144 nach Bezold: Farben 122 Nr.171: Nimrud-Jupiter). Da fragt man sich, was "hinter" wohl bedeuten möge: es handelt sich um eine ganz stattliche Entfernung, es sei denn, die Angabe, "hinter Udkaducha" bezöge sich auf die, ebenfalls in Texten belegte Gleichung, Enmesharra sei lulim, also in der Cassiopeia-Gegend. Wahrscheinlich ist Udkaducha der sog. "Pantergreif ", der auf diversen Monumenten und Siegeln zu besichtigen ist. Albert Schott hat sich in seiner Abhandlung "Das Werden der babylonisch-assyrischen Positionsastronomie" (ZDMG 88,320) damit beschäftigt, und ich will Ihnen seine, recht grauslichen, Überlegungen nicht vorenthalten: er hat sie wenigstens nur in einer Fußnote angestellt. Erst stellt er fest, der Pantergreif sei mit Sicherheit nicht die Tiamat; das wollen wir ihm glauben. (u-ka-tuh-a = chwan und Eidechse (Hdb 130,10)
"Enmešarra wäre, wenn auch nicht ohne stärkste Bedenken() zu erwägen, da er oft als göttliche Person des 'Greisen' sternbildes šu-gi (Perseus) nicht weit von u4-ka-tuh-a genannt wird () und sonst in der Nähe von Schwan und Eidechse m.W. kein babylonisches männliches Sternbild zu finden ist. Hat man die Sichelwaffe des Gottes doch () mit dem Sichelsternbild subu =gamlu =Capella gleichzusetzen? Oder ist es erlaubt, hier in u-katuh-a Nergal zu sehen, insofern er () mit dem Schwarzmond zu tun hat, und wäre dann der gegen ihn blitzbewehrt anstürmende Gott mit der Sichelwaffe am linken Arm für den Gott der Neulichtsichel zu halten (vgl. Jeremias HAOG2 168)?"

mulSU.GI jedenfalls, Perseus, bzw. dessen unterer Teil, der im Wagen stehen soll und Enmesharra heißt, hat sieben Söhne, und was wir eigentlich wissen wollten, ist, um wen oder was es sich bei den Söhnen des Enmesharra handelt. Überprüfen wir erst geschwind, wie es mit den Planetenvertretungen steht. Von Gössmann erfuhren wir, Shugi/Perseus sei "Deckname für Mars und Jupiter"; Ptolemaios stellt im Tetrabiblos Perseus als ganzes Sternbild zu Saturn und Jupiter, den Nebelfleck am Schwertgriff zu Mars und Merkur (Bezold-Boll: Farben 42, 65, 78, 149, 150): damit ist nichts anzufangen, aber die sieben Mars-Namen können nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden. Noch auch die Pleiaden, wie sich versteht.
Was sagen aber die Griechen? In den Arat Scholien (257, p.391,Z.3 f.) lesen wir: Elektra, Mutter des Dardanos und Stammmutter des troianischen Königshauses, verließ nach dem Fall von Ilion ihren angestammten Platz in den Pleiaden und begab sich als Fuchsstern über den mittleren Deichselstern des Großen Wagens. Elektra qua Alcor hatte wahrscheinlich nichts Böses im Sinn, aber der Proklos informiert uns in seinem Kommentar zu Hesiods Werken und Tagen der Alcor Fuchs fresse das Riemenleder des Joches…

 

 

 

 

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